Wahlkampf: Wo bleibt denn das Thema „Energie(-Wende)“?

Nicht nur uns dürfte aufgefallen sein, dass das Thema „Energie-(Wende)“ in den aktuellen TV-Talk-Shows eher eine untergeordnete Rolle spielt bzw. kaum zur Aussprache kommt. Dieses ist doch bemerkenswert, könnte aber durchaus ein Indiz dafür sein, dass die Mehrzahl der Parteien sich in puncto „Zukunft Energie“ mehr oder weniger einig sind. Aber es könnte auch ein Indiz dafür sein, dass bei der Mehrzahl der Bevölkerung das Thema offenbar nur sekundär bzw. noch gar nicht richtig angekommen ist, zumal in vielen Fällen vorher gefragt wird,  welche Themen diskutiert werden soll(t)en.

Das haben wir uns durchaus anders vorgestellt, zumal inzwischen über tausend Bürgerinitiativen sich gegen den Ausbau von Windkraft öffentlich bekannt haben und sich dementsprechend wehren – insbesondere selbstverständlich in Natur- und Landschaftsschutzgebieten und in Gebieten mit zu geringer Windhöffigkeit. Der Mannheimer Morgen veröffentlichte am 18. August 2017 einen Gastbeitrag der umstrittenen Energiewissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Kemfert, in dem diese behauptet, dass die Energiewende die Demokratie stärke: „Die Energiewende schützt bzw. stärkt die Demokratie“. Wir sind da anderer Meinung. Die Energiewende gefährdet und schwächt die Demokratie – einfach deshalb, weil ideologisch irregeleitete Politiker gegen den Willen der meisten Bürger gerade die Windkraftindustrie ohne Rücksicht auf Verluste weiter ausbauen wollen, weil sie sich der Windkraftlobby ergeben haben.

Wir sind ja nicht gegen die Energiewende, nur muss sie anders und damit zielgerichteter sein. Unsere Bundeskanzlerin hatte sich kürzlich für den Dieselmotor stark gemacht – nur für einen anderen und damit besseren. Das Gleiche sollte auch für die Energiewende gelten – aber eben auch für eine andere. Wir müssen mehr in Forschung und Entwicklung investieren und nicht die jährlichen Milliarden Subventionen an die Betreiber von Solar- und Windrädern verbrennen, ohne dass sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der  Gesamtenergieerzeugung inzwischen spürbar erhöht hätte.

Wir sind gespannt, was uns nach dem 24. September in Sachen Energie erwartet und bleiben selbstverständlich „hart am Wind“.

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