Sinn und Unsinn

Der Anteil des Wind- und Solarstroms am Gesamtenergiebedarf in Deutschland beträgt aktuell nur 3,4%; fast auf gleicher Höhe liegt der Anteil des Atomstromes mit 3,2%, der von den verbliebenen zehn der ehemals 17 Atomkraftwerke noch erzeugt wird. Der Anteil des Stromes am Gesamtenergiebedarf beträgt seit vielen Jahren rd. 20%, entsprechend höher, also rd. 13%, sind dann die obigen Anteile an der Stromerzeugung. Wenn wir den Atomstrom durch Wind- und Solarstrom ersetzen woll(t)en, bedeutet dieses schlichtweg eine Verdoppelung der aktuellen Solarflächen bzw. Windkraftanlagen – theoretisch! Denn da nicht immer die Sonne scheint und nicht immer ausreichend Wind weht, gehen Experten davon aus, dass mindestens eine Verdreifachung, wenn nicht sogar eine Vervierfachung der aktuellen Kapazitäten erforderlich wäre – womit diese Energiequellen immer noch nicht grundlastfähig sein würden. Man möge sich ausmalen, wie unsere Landschaften auf der Basis der derzeit rd. 28tsd bereits bestehenden Windkraftanlagen aussehen würden! 70, 80, 100tsd. Windräder? Führende unabhängige Wissenschaftler reden sich den Mund fusselig und weisen gebetsmühlenhaft darauf hin, dass es nicht gelingen wird, die Kohle- und sonstigen fossilen Kraftwerke innerhalb der nächsten Jahrzehnte abzuschaffen, weil der eingeschlagene Weg zur „Rettung unseres Planeten“ falsch ist. Zu den prominenten Wissenschaftlern zählt auch Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, bis 2016 Leiter des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung. Er leugnet die Erderwärmung durch Erhöhung des CO2-Anteils in der Atmosphäre nicht, plädiert aber dafür, das Erneuerbare-Energie- Gesetz (EEG) aus dem Jahre 2000 abzuschaffen bzw. grundsätzlich zu überarbeiten. Auch plädiert er für die Ausweitung des (europäischen) Handels mit CO2-Zertifikaten auf den gesamten Globus. Politiker in Berlin – an erster Stelle! – und Brüssel sind daher aufgefordert, das Thema „Handel mit fossilen Brennstoffen“ neu zu regulieren und die ideologischen „Windmacher“ auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Wir wehren uns gegen den Unsinn, gegen die weitere Verschandelung unserer Landschaften, gegen die Verstümmelung unserer Wälder, gegen die Zerstörung unserer Naherholungsgebiete. Was werden unsere Enkel in 20, 30 Jahren dazu sagen? Auch für sie müssen wir weiterhin „hart am Wind“ bleiben!

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