Die Mär vom Kohlendioxyd

Jeder hat in der Schule gelernt, dass Kohlendioxyd (CO2) ein farbloses Gas und schwerer als Luft ist und das im Gegensatz zu Kohlenmonoxyd (CO) nicht giftig ist. Es entsteht bei allen Verbrennungen von Holz, Kohle, Öl und Gas für Kraft- und Wärmeerzeugung und bei Stoffwechselprozessen von allen Lebewesen. Die Öffentlichkeit diskutiert seit Jahren über Klimawandel und Erderwärmung und macht hierfür einen erhöhten CO2-Ausstoß aufgrund zunehmender Industrialisierung verantwortlich. Wir sollten deshalb aber nicht in Panik verfallen, zumal wissenschaftlich erwiesen ist, dass der CO2-Ausstoß im letzten Jahrzehnt auf gleichem Niveau geblieben ist – auch eine Folge der „sauberen“ Technologien bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Gleichwohl fordern einige irregeleitete Politiker eine CO2-freie Welt bis zum Jahr 2050 und vergessen dabei, dass alles Leben ohne CO2 auf unserer Erde gar nicht möglich ist. Kohlendioxyd ist mit einem Anteil von 0,04 % als Spurengas in der Atemluft anzusehen und dies mit nur geringen Abweichungen; höhere Konzentrationen werden von Pflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht abgebaut und „eingelagert“. Deshalb ist die Erhaltung unseres Waldes für unser Klima so wichtig – und unsere Politik will ganze Wälder für Windräder abholzen!

Höhere Konzentrationen kommen z.B. vor in Gärkellern (Wein), in Abort- und Jauchegruben, in Futtersilos, Abwasserkanälen oder  auch in Feuerlöschern. Wie wir gelesen haben (Wikipedia), soll der CO2-Anteil in der Luft vor zig-Millionen Jahren etwa zwanzig Mal so hoch gewesen sein wie heute, somit etwa bei 0,8 %. In einer Konzentration von mehr als 12% führt es durch Ersticken zum Tod, da der für uns wichtige Sauerstoff durch das höhere Gewicht verdrängt wird.

Viel problematischer für das Klima ist der Feinstaub, nicht nur mineralisch und aus Gummiabrieb, sondern auch aus organischen Verbindungen wie Treibstoffe und deren Verbrennungsrückstände. Dies betrifft u.a. auch Flugzeuge und deren Abgase im unteren Bereich der Stratosphäre, mit stunden- und tagelang sichtbaren verschwommenen Wolkenschleiern – im Gegensatz zu den Kondensstreifen in niederen Höhen, die sich nach kurzer Zeit auflösen. Aber auch die Seefahrt muss hier kritisch eingeordnet werden, wozu auch die großen Kreuzfahrtschiffe gehören.

Wenn wir der Aussage eines NABU-Vertreters glauben, stößt ein einziges Kreuzfahrtschiff so viel Feinstaub aus wie 370 Mio PKW’s (ZDF/WiSo am 01. Mai 2017). Aus Kostengründen verwenden die Kreuzfahrtschiffe weiterhin das billige und damit schmutzige Schweröl. Dadurch, dass zudem keine Rußpartikelfilter an Bord sind, ist die Menge an ultrafeinen Partikeln, also dem kleinsten Bestandteil des Feinstaubs, ein Vielfaches größer als im „normalen“ Umfeld. So wurde berichtet, dass der Feinstaubanteil in einer Kabine eines Kreuzfahrtschiffes bis zu 12mal höher ist als z.B. am Stuttgarter Neckartor – bei Feinstaubalarm! Und die Werte auf Deck unterm Schornstein wollen wir hier lieber verschweigen.

In beiden Fällen handelt es sich wirklich um eine von Menschen verursachte Beeinflussung des Klimas. Bleiben wir wachsam – und immer realitätsbezogen!

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